Der Hirschen zu Längenfeld – 400 Jahre Geschichte im Ötztal

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wird der „Hirschen“ laut Aufzeichnungen in der Dorfchronik zum ersten Mal als Schänke mit Pferdehaltung genannt. Bis 1926 war der Hirschen eine wichtige Pferdewechselstation und Haltestelle im Ötztal. Ab diesem Zeitpunkt wurde die erste Buslinie eingeführt, die auch heute noch direkt vor dem Hotel hält. Im Jahre 1860 übernahm die Familie Gstrein den Gasthof zum Hirschen. Die jetzigen Inhaber sind bereits die siebente Generation, die eines der traditionsreichsten Familienunternehmen im Ötztal führt. 

Die Vorfahren der Wirtsfamilie haben durch ihren Einsatz dazu beigetragen, dass Längenfeld einer der führenden Tourismusorte in Tirol ist. Es war dem Unternehmertum der Familie Gstrein zu verdanken, dass 1893 das Kurhotel in Längenfeld errichtet wurde und Längenfeld damals als Badeort bekannt wurde. Viele bekannte Künstler kamen um die Jahrhundertwende nach Längenfeld. Unter anderem Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz oder der Maler Albin Egger Lienz, der in zahlreichen Bildern die Landschaft und die bäuerliche Kultur von Längenfeld festhielt.

In den letzten 50 Jahren hat sich Längenfeld zu einem modernen Urlaubsort mit unzähligen Angeboten für Sommer- und Winterurlaub entwickelt. Trotzdem hat man darauf geachtet, dass man im Einklang mit der umgebenden Natur und den alten Traditionen diese Entwicklungen vorantreibt. So wurde es auch bei uns im „Hirschen“ gehandhabt. Man kann den alten „Hirschen“ noch sehen und spüren, aber der Komfort kann alle Ansprüche unserer Gäste erfüllen.